Eurobahn betreibt auch nach 2018 das "Hellweg-Netz"

Die Eurobahn bleibt auch nach Dezember 2018 Betreiber des Hellweg-Netzes. Das Vergabeverfahren für das Netz ist abgeschlossen. Der Zuschlag geht an die Eurobahn, eine Marke der Keolis Deutschland GmbH & Co. Sie hat sich in einem europaweiten Wettbewerb gegen die Konkurrenz durchgesetzt. Die Ausschreibung erfolgte unter Federführung des Zweckverbandes Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL). Weiterer beteiligter Aufgabenträger ist der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR).
Das Hellweg-Netz umfasst die vier Regionalbahnlinien RB 50 „Der Lüner" (Münster - Dortmund), RB 59 „Hellweg-Bahn" (Dortmund - Soest), RB 69 „Ems-Börde-Bahn" (Münster - Hamm - Bielefeld) sowie die Linie RB 89 „Ems-Börde-Bahn" (Münster - Hamm - Paderborn - Warburg). Der Vertrag startet mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2018 und läuft über 12 Jahre. Mit dem neuen Verkehrsvertrag werden jährlich rund 5,9 Millionen Zugkilometer gefahren.

Die wesentlichen Veränderungen ab Dezember 2018:
Mit dem neuen Vertrag wird es einen deutlichen Ausbau der Sitzplatzkapazitäten zu den Hauptverkehrszeiten geben - vor allem auf der RB 50 und RB 69. Beide Linien sind vor allem im morgendlichen Berufsverkehr im Zulauf auf die Oberzentren Münster, Dortmund und Bielefeld sehr stark nachgefragt.
Zudem wurde eine künftig höhere Begleitquote durch das Zugpersonal - 50 Prozent vor 19 Uhr und 100 Prozent nach 19 Uhr (heute 40 % über den ganzen Tag) vereinbart.

 

 

 

 

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