Neubau Empfangsgebäude Münster Hauptbahnhof

Neubau Empfangsgebäude Münster Hauptbahnhof AKTUELL:
Stand 20. Dezember 2016 (siehe unten):

>> Bilderbogen von den Bauarbeiten Stand Dezember 2016

>> Bilderbogen vom Presserundgang über die Baustelle 18.11.2016

>> Bilderbogen von den Bauarbeiten Stand November 2016

>> Bilderbogen von den Bauarbeiten Stand Oktober 2016

>> Bilderbogen von den Bauarbeiten Stand Juli - September 2016

>> Bilderbogen vom Richtfest am 09.07.2016

>> Bilderbogen von den Bauarbeiten Stand Ende Juni 2016

>> Bilderbogen von den Bauarbeiten Stand Mai/Juni 2016

>> Bilderbogen von den Bauarbeiten Stand April/Mai 2016

>> Bilderbogen vom Presserundgang über die Baustelle 30.03.2016

>> Bilderbogen von den Bauarbeiten Stand März 2016

>> Bilderbogen von den Bauarbeiten Stand Februar 2016

>> Bilderbogen von den Bauarbeiten Stand Januar 2016

>> Bilderbogen von den Bauarbeiten Stand Dezember 2015

>> Bilderbogen von den Bauarbeiten Stand November 2015

>> Bild Freilegung eines Verdachtsfalles

>> Bilderbogen von den Bauarbeiten Stand September 2015

>> Bilderbogen von den Bauarbeiten Stand Mitte August 2015

>> Bilderbogen von der Grundsteinlegung am 30.04.2015

In Anwesenheit von Markus Lewe (Oberbürgermeister Münster), Hartwig Schultheiß (Stadtdirektor Münster), Michael Jansen (Bahnhofsmanager Münster DB Station & Service AG) sowie Sonja Hempel (Projektleiterin Deutsche Bahn AG) konnte am 09.07.2016 Richtfest für das künftige Empfangsgebäude gefeiert werden.
Mitte November 2016 konnte der zweite Baukran zurückgebaut werden, damit auch der letzte Teil des Daches und des großen Glaosoberlichtes in der Dachfläche geschlossen werden können. Auch der Innenausbau schreitet weiter voran: Die Innenfassaden werden errichtet, die Abdichtungs- und Estricharbeiten der Fußböden laufen, Geländer werden montiert und auch die Trockenbau- und Putzarbeiten schreiten voran. Das große Raumgerüst im Innenbereich wird bis Ende November zurückgebaut. Nach vollständigem Rückbau der Gerüste auf der gleisseitigen Rückseite des Empfangsgebäudes wird das gesperrte Gleis 1 zum Fahrplanwechsel am 11.12.2016 wieder in Betrieb genommen.

Im Bereich Vermarktung sind bereits gut 80% der zur Verfügung stehenden Flächen (Ladenlokale und Büroflächen) vermietet (Stand November 2016). Als Mieter bekannt sind das Unternehmen Yorma´s aus Plattling (Verkehrsgastronomie und Kleinstsupermarkt), das u.a. bereits eine Filiale im Dortmunder Hauptbahnhof betreibt, die Bäckerei Krimphove aus Münster, die eine Filiale mit angeschlossenem Café eröffnen wird, McDonald´s (Systemgastronomie), Kentucky Fried Chicken/KFC (Systemgastronomie), REWE (Rewe-to-go), die Caféhauskette Le Crobag GmbH & Co. KG aus Hamburg sowie eine Apotheke und Buch- und Zeitschriftenhandel (zwei Ladenlokale). Vorgesehen ist auch ein Blumengeschäft. Die DB-Einrichtungen (DB-Reisezentrum, Information, Schließfächer) konzentrieren sich im neuen Gebäude zur besseren Kundenorientierung an einer Stelle (künftig auf Höhe der bisherigen Bahnhofsbuchhandlung im südlichen Gebäudeteil).

Die Inbetriebnahme des Empfangsgebäudes mit einer Fläche von mehr als 8.000 m² auf drei Etagen ist nach wie vor im 2. Quartal 2017 vorgesehen (Medienberichten zufolge soll nach Angaben der Deutschen Bahn die Inbetriebnahme noch vor der Eröffnung der international bekannten Kunstausstellung "Skulptur Projekte 2017" [Ausstellungseröffnung am 10.06.2017] stattfinden).

Der Kampfmittel-Verdachtspunkt:
Über mehrere Monate bestand 2015 ein Kampfmittel-Verdachtsmoment im Bereich des geplanten Kellergeschosses des neuen Gebäudes direkt vor der Stützwand der Gleise 1 und 2. Aufgrund der schwierigen örtlichen Bedingungen und der Komplexität der vorbereitenden Maßnahmen wurde der Bereich des Verdachtsmomentes im Juni 2015 nochmals in einem sehr engmaschigen Raster sondiert, um den exakten Standort des Verdachtsmomentes zu überprüfen und das Umfeld zu untersuchen für die Freigabe zum Einbringen der Stütz- Bohrpfähle. Das Verdachtsmoment wurde in einer Tiefe von ca. 4 Metern unterhalb der zu diesem Zeitpunkt aktuellen Arbeitsebene ausgemacht.
Für die Untersuchung des Verdachtsmomentes und gegebenenfalls Bergung des möglichen Blindgängers musste in diesem Bereich eine Grube bis in ca. 6 Meter Tiefe unterhalb der Arbeitsebene ausgehoben werden. Dadurch wurde in diesem Bereich das Fundament der Stützwand zum Gleis 1 und 2 freigelegt. Zur Abfangung der Stützwand wurden neun Bohrpfähle gesetzt und mit Kopfbalken aus Beton verbunden. Danach wurde die Wasserhaltung für die Baugrube Keller installiert und in Betrieb genommen. Das Ausheben der Grube und das Freilegen des möglichen Blindgängers erfolgte durch eine vom Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung Arnsberg beauftragte Spezialfirma.
Am 26.10.2015 konnte der Kampfmittelbeseitigungsdienst schließlich feststellen: Der Verdacht war begründet, konnte dann aber ausgeschlossen werden. Es ist davon auszugehen, dass bei der Ortung nicht der Metallmantel einer Bombe, sondern zwei Metallrohre aus einem alten Fundament den Verdacht ausgelöst haben.

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Neubau Empfangsgebäude Münster Hauptbahnhof - Überblick:

Die Deutsche Bahn AG und die Stadt Münster haben am 14.03.2014 in Münster den städtebaulichen Vertrag zum Neubau des Empfangsgebäudes Münster Hauptbahnhof unterzeichnet. Im Herbst 2014 haben die vorbereitenden Baumaßnahmen für das neue Empfangsgebäude begonnen, vsl. im 2. Quartal 2017 soll das Gebäude fertiggestellt sein.

Das Konzept sieht auf beiden Seiten der Bahnanlage je einen Gebäudekomplex vor: Auf der Westseite das Empfangsgebäude (Reiseserviceeinrichtungen, Gastronomie, Handel, Dienstleistungen) und auf der Ostseite ein Funktionsgebäude (Gleiszugänge, Radstation, Dienstleistung, Büro, ggf. Hotel). Im Rahmen der Neu-, Rück- und Umbaumaßnahmen werden auch die Vorplätze auf beiden Seiten zu ansprechenden Visitenkarten gestaltet. Sie bedienen Funktionen wie Parken, Vorfahrt und Taxi. Im funktionalen wie städtebaulichen Zusammenspiel werden West- und Ostseite als Einheit erlebbar sein. Zusammen mit der bereits modernisierten Verkehrsstation (Tunnel, Bahnsteige, Rolltreppen, Aufzüge, barrierefreier Zugang) wird der Hauptbahnhof Münster mit seinem dann ganzheitlichen Erscheinungsbild seiner Bedeutung nach intensiven und langen Abstimmungsprozessen gerecht werden.

Bauherr des neuen Empfangsgebäudes ist die DB Station&Service AG. Für das Umfeld des Bahnhofes, insbesondere die Vorplätze, ist die Stadt Münster verantwortlich. Die Entwürfe wurden dem Rat im September 2013 vorgestellt. Die Stadt Münster beteiligt sich mit fünf Millionen Euro an dem Projekt. 
Der "Städtebauliche Vertrag" regelt die Zuständigkeiten, Rechte und Pflichten beider Partner. Er sichert die ordnungsgemäße Durchführung der Baumaßnahme, die in mehrere Abschnitte und Teilmaßnahmen gegliedert ist. So enthält der Vertrag unter anderem Regelungen zum Umfang der Baumaßnahme für das Empfangsgebäude, zur Auslobung des Investorenverfahrens für das Gebäude Ostseite, zum Gesamtzusammenhang des Projektes mit den erzielten städtebaulichen Mehrwerten, zur Gestaltung der Vorplätze, zu Haftungs- und Verkehrssicherungsfragen, zur Baustellenabwicklung und zur Verkehrsregelung. Auch die finanzielle Beteiligung der Stadt ist darin festgehalten.

Für die Ostseite haben Stadt Münster und DB AG ein Interessensbekundungs-Verfahren unter Beteiligung der Bahnflächenentwicklungsgesellschaft des Landes NRW eingeleitet und dieses Anfang Oktober 2014 auf der Internationalen Fachmesse für Immobilien und Investitionen EXPO REAL in München vorgestellt. Am 13.05.2015 hat eine Empfehlungskommission über die Auswahl für die vertiefende Bearbeitungsphase entschieden. Neun Investoren und Architekten hatten in der ersten Etappe des Verfahrens (Dezember 2014 bis März 2015) ihre Entwürfe eingereicht. Alle Teilnehmer haben sich nach übereinstimmendem Meinungsbild der Kommission auf hohem Niveau mit der Entwicklung dieser Fläche auseinandergesetzt. Trotz der sehr komplexen Aufgabenstellung konnten alle neun Entwürfe mit Qualität und Ausarbeitungstiefe überzeugen. Das Entscheidungsgremium unter Vorsitz von Stadtplaner und Architekt Prof. Franz Pesch setzte sich zusammen aus Vertretern von Verwaltung, Deutscher Bahn AG, Politik und externen Architekten. Auslober des gemeinsamen Verfahrens sind die Stadt Münster und DB AG unter Beteiligung der Bahnflächenentwicklungsgesellschaft des Landes NRW (BEG).
Am 02.11.2015 entschied sich das Entscheidungsgremium eindeutig für ein Konzept, das nunmehr weiter zu konkretisieren ist: Unter Abwägung der Nutzungskonzeptionen, der städtebaulichen Qualitäten und der Kaufpreisangebote fiel die Entscheidung deutlich zugunsten der Immobilien- und Projektentwicklungsgesellschaft Landmarken AG (Aachen) aus.
Der gemeinsame Entwurf mit dem Büro KadaWittfeld Architekten, ebenfalls aus Aachen, überzeugte besonders durch seine einladende Architektursprache und Integration der neuen Baukörper in den städtischen Raum, durch die Umsetzung von Aufenthaltsqualität und Verkehrsführung sowie durch neue Nutzungsangebote für Bürger und Bahnkunden.

Am 16.06.2016 hat die Landmarken AG ihre Entwürfe im Ausschuss für Stadtplanung, Stadtentwicklung, Wohnen und Verkehr der Stadt Münster erstmals öffentlich vorgestellt: Das neue Bahnhofsentree auf der Ostseite zeichnet sich durch Funktionalität und architektonischen Anspruch aus und bildet damit eine Klammer mit dem Neubau des Empfangsgebäudes der Deutschen Bahn auf der Westseite. Die Ostseite versteht sich künftig als „zweite Vorderseite" des neuen Hauptbahnhofs: Mit einem Neubau und dem neugestalteten Vorplatz erhält auch sie einen repräsentativen Charakter. Es profitieren nicht nur die Bahnreisenden: Die Verbindung zwischen Hansaviertel und Stadtzentrum wird noch attraktiver und sicherer. Im Erdgeschoss des Neubaus ist eine Fahrradstation mit rund 2.100 öffentlichen Stellplätzen im nördlichen Teil vorgesehen. Die Fahrradstation erstreckt sich über rund 2.000 qm auf mehreren Ebenen in Erdgeschoss und Untergeschoss. Die Verglasung der Erdgeschossbereiche ermöglicht einen Einblick in das Geschehen der Radstation und bringt gleichzeitig Tageslicht in die Station.
Der Entwurf der Landmarken AG legt Wert auf flexible Gebäude, die für verschiedene Nutzungen verwendbar sind und auf sich veränderndes Nutzerverhalten reagieren können. Das Konzept für den Neubau, der rund 28.000 qm Mietflächen bietet, zielt auf die harmonische Einbindung in die vorhandenen Strukturen ab. Das Erdgeschoss übernimmt alle zentralen Funktionen: Es bietet u.a. die Zugänge zu den Bahnsteigen, zur Fahrradstation, zu den Haltestellen für Fernreisebusse und PKWs sowie Platz für den Wertstoffhof der Bahn und Platz für Technikflächen. Zusätzlich wird Raum für bahnaffine Gewerbeflächen und Handel geschaffen. Im flexiblen Nutzungskonzept sind drei Hauptfunktionen möglich: Hotel, Büroflächen und/oder Wohnungen. In Gespräche mit möglichen Interessenten wird die Landmarken AG nun einsteigen.
Im Bereich des Bahnhofsvorplatzes Ost sind mindestens 10 Taxiaufstellplätze, eine Kiss & Ride Vorfahrt, mindestens 20 ebenerdige Kurzzeitstellplätze, mindestens 15 ebenerdige Stellplätze für motorisierte Zweiradfahrer, mindestens 400 unbewirtschaftete Fahrradstellplätze sowie sechs Stellplätze für Fernreisebusse/Schienenersatzverkehr mit Buswarte-/Aufenthaltsbereich geplant.

Für den 29.06.2016 ist eine Entscheidung des Rates der Stadt Münster zum Landmarken-Konzept vorgesehen. Die Stadtverwaltung benötigt ein Verhandlungsmandat, um auf der Basis des vorgestellten Entwurfs und den damit zusammenhängenden angedachten Lösungsvorschlägen einen abschließenden Kaufvertrag gemeinsam mit BEG und DB AG ausverhandeln zu können. Der unterschriftsreife Vertrag soll dann voraussichtlich im 4. Quartal 2016 dem Rat zur Entscheidung vorgelegt werden.
Aktuell ist aufgrund der Vermittlung durch die BEG vorgesehen, dass es ein gemeinsames Vertragswerk für beide Grundstücksteile der DB AG und der Stadt Münster geben wird, mit einzelnen Kapiteln nur für die Belange der DB AG und die Belange der Stadt Münster. Die Landmarken AG erwirbt damit zum Stichtag ein Grundstück für ihr Neubauvorhaben.
Ein konkreter Bauantrag ist noch nicht gestellt, soll aber parallel zum Kaufvertrag im 4. Quartal 2016 eingereicht werden.
Derzeit geht die Landmarken AG von einer möglichen Bauzeit von rund zwei Jahren aus. Daran anschließen wird sich die Gestaltung des öffentlichen Raumes, einschließlich der gestalterischen Anpassung des Verkehrsraums Bremer Straße/Bremer Platz. Während der Baumaßnahme auf der Hbf-Ostseite ist vorgesehen, die beiden Personentunnel für ca. ein Jahr (bis auf die notwendigen Rettungs- und Fluchtwege) nach Osten hin zu schließen, so dass die Erreichbarkeit des Bahnhofs und der Gleisanlagen für die Reisenden in diesem Zeitraum nur über die Westseite möglich sein wird (Zugang von Osten über Hamburger Tunnel bzw. Wolbecker Straße).

Für das Empfangsgebäude auf der Westseite hatte die Deutsche Bahn im Dezember 2013 beim Eisenbahn-Bundesamt einen Antrag auf Plangenehmigung gestellt, dem Anfang Juni 2014 stattgegeben wurde. Unterdessen wurden seitens der DB Station & Service AG sämtlichen Mietern im Hauptbahnhof zum 30.06.2014 gekündigt. Der Bauauftrag wurde durch die DB Station & Service AG im Antsblatt der Europäischen Union mit Datum vom 01.03.2014 ausgeschrieben. Die Ausschreibung umfasste das Aufstellen von Provisorien für die Reisendenversorgung während der Bauphase, die Errichtung von Baustelleneinrichtungen (Reisendenführung etc.), den Rückbau des alten Empfangsgebäudes mit Ausnahme des südlichen, L-förmigen Gebäudeteils (Kernsanierung) sowie den Neubau eines 3-geschossigen Empfangsgebäudes inkl. Tiefbau und Rohbau sowie technischer Ausbau.
Für den Neubau des Empfangsgebäudes sind insgesamt Kosten in Höhe von mindestens 37 Millionen Euro veranschlagt worden. Das neue Empfangsgebäude wird durch eine große Glasfassade auffallen. Am Nord- und Südausgang entstehen hohe Hallen, die vom Erdgeschoss bis in die zweite Etage reichen. Ein Band aus Glas an der Decke sorgt für viel Tageslicht im Gebäude. Oberlichter und Glasfassade sorgen dafür, dass möglichst wenig Kunstlicht gebraucht wird. Belüftet wird der Bau über Klappen im großen Oberlicht. Das Dach wird als Gründach ausgelegt und mit pflegeleichten Pflanzen bepflanzt, die von Regenwasser leben und nur wenig zurückgeschnitten werden müssen. Die grüne Schicht soll eine wärmedämmende Wirkung haben.
Im Bereich Vermarktung sind bereits gut 80% der zur Verfügung stehenden Flächen (Ladenlokale und Büroflächen) vermietet (Stand November 2016). Als Mieter bekannt sind das Unternehmen Yorma´s aus Plattling (Verkehrsgastronomie und Kleinstsupermarkt), das u.a. bereits eine Filiale im Dortmunder Hauptbahnhof betreibt, die Bäckerei Krimphove aus Münster, die eine Filiale mit angeschlossenem Café eröffnen wird, McDonald´s (Systemgastronomie), Kentucky Fried Chicken/KFC (Systemgastronomie), REWE (Rewe-to-go-Supermarkt), die Caféhauskette Le Crobag GmbH & Co. KG aus Hamburg, eine Apotheke sowie Buch- und Zeitschriftenhandel (zwei Ladenlokale). Vorgesehen ist zudem ein Blumengeschäft. Die DB-Einrichtungen (DB-Reisezentrum, Information, Schließfächer) konzentrieren sich im neuen Gebäude zur besseren Kundenorientierung an einer Stelle (künftig auf Höhe der bisherigen Bahnhofsbuchhandlung im südlichen Gebäudeteil).

Neubau Empfangebäude Münster Hauptbahnhof kompakt:
• Die Räumung der Mietflächen im Bereich nördlich der Eingangshalle ist im Sommer 2014 erfolgt. Ab Oktober 2014 begannen die Arbeiten für die Baustelleneinrichtung und die Übergangslösungen. Das DB-Reisezentrum in der Haupthalle wurde zum 14.01.2015 geschlossen und am Folgetag in den Containern an der Ostseite als vorübergehendes Ausweichquartier neu eröffnet. Hier sind acht Bedienplätze eingerichtet und damit ebenso viele wie bisher. Auch das DB-Reisebüro befindet sich dort, ebenso die DB-Information mit zwei Auskunftsplätzen. Darüber hinaus sind im "Containerdorf" Filialen der Bäckerei Krimphove, der Brezelbäckerei Ditsch und des Wurstimbisses Otmar sowie die Bahnhofsbuchhandlung zu finden. Komplettiert wird das dortige Angebot durch die Kundentoiletten und einen Container mit 84 Schließfächern.
Neben dem Reisezentrum haben auch insgesamt neun Automaten aus dem alten Empfangsgebäude einen neuen Standort an der Ostseite gefunden. Zwei befinden sich im neuen Reisezentrum, drei direkt gegenüber. Weitere vier Automaten wurden zusätzlich direkt am Osteingang des Südtunnels aufgestellt. Zwei Automaten wurden ergänzend im Südtunnel platziert.

• Der "Wandelgang" zwischen Eingangshalle Süd und Nord und der Westausgang (zur Innenstadt hin) des Nordtunnels wurde zum 01.12.2014 gesperrt (der Nordtunnel kann allerdings von der Ostseite her weiterhin als Zugang zu den Bahnsteigen genutzt werden), der westliche Bahnhofszugang (Haupteingang) über den Südtunnel blieb bis zum 15.01.2015 geöffnet. Mit dem Rückbau wurde im Oktober 2014 begonnen, hierfür wurde zunächst die erforderliche Schadstoffsanierung / Entkernung in den leerstehenden Gebäudeteilen durchgeführt. Am 8.12.2014 begannen die Abrissarbeiten im Bereich der früheren Gaststätten "Cascade" und "Fundus" zwischen West- und Hauptausgang. Bereits seit Spätsommer 2014 ist das direkt an das Bahnhofsgebäude angrenzende Gleis 1 betrieblich gesperrt.
Bedingt durch die Abrissarbeiten ist seit dem 15.01.2015, 20.30 Uhr, der direkte Zugang von der Westseite (Berliner Platz) her nicht mehr möglich. Der Zugangsverkehr zum Hauptbahnhof und den Gleisen wird seit diesem Zeitpunkt über den Hamburger Tunnel und die Wolbecker Straße abgewickelt, da die einzigen Zugänge zu den Gleisen nur über die beiden Eingänge an der Ostseite (Bremer Platz) erfolgen. Das Bahnhofsmanagement ist bereits Ende 2014 vorübergehend von der Bahnhofsseite auf die gegenüberliegende Seite des Berliner Platzes (Berliner Platz 8-10, ehemalige Räumlichkeiten des Ordnungsamtes der Stadt Münster) umgezogen.
Anfang Januar 2015 wurde die große Anzeigetafel mit Angaben der Zugabfahrten, Gleise und Fahrgasthinweisen in der Haupthalle demontiert; gleichzeitig wurde im Südtunnel im Bereich der Gleise 14/17 eine neue Anzeigetafel angebracht.

Um den Zugang zum Hauptbahnhof und den Gleisen zu erleichtern ist der Hamburger Tunnel während der Bauarbeiten für den Kfz-Verkehr komplett gesperrt. Der Tunnel, der nur noch für Fußgänger und Fahrradfahrer freigegeben ist, erhielt aus diesem Anlass eine neue Beleuchtung sowie einen neuen Bodenbelag. Der Kfz-Verkehr wird über die Wolbecker Straße bzw. die Bremer Straße und den Hansaring umgeleitet. Seit dem 19.12.2014 kann der Hamburger Tunnel ausschließlich von Fußgängern und Radfahrern genutzt werden. In Verlängerung des Tunnels wurde am Berliner Platz eine neue Ampelquerung in Richtung Innenstadt fertiggestellt.
Die große alte Haupthalle wurde bis zum 27.02.2015 komplett abgerissen. Die Grundsteinlegung für das neue Gebäude erfolgte am 30.04.2015.

• Die Bauarbeiten erfolgen in der Regel jeweils von Montag bis Freitag von 7 bis 20 Uhr.

• Der Busverkehr und der Zugang zu den Bushaltestellenbereichen (A und B) werden nicht beeinträchtigt und der Zugang zur Fahrradstation ist ebenfalls jederzeit gewährleistet. Auch der Zugverkehr wird nicht beeinträchtigt. Die Nachtbusse der Stadtwerke Münster GmbH verkehren ab Januar 2015 mit neuen Abfahrtszeiten (immer zur Minute 15 und 45) ab der Haltestelle "Hauptbahnhof". Damit sollen Bahnreisende mehr Zeit haben, um von der Ostseite über den Hamburger Tunnel zur Westseite und damit zu den Bushaltestellen zu kommen.
Die bisherigen Haltestellen für die Fernbusse an der Ostseite des Bahnhofs (Bremer Platz) wurden aufgegeben und mit Wirkung vom 10.11.2014 zum Busparkplatz an der Frie-Vendt-Straße/Hafenstraße (hinter dem Jugendinformationszentrum "Gleis 22") verlegt.

• Damit die Einbußen für den Öffentlichen Personennahverkehr rund um die DB-Baustelle Hauptbahnhof möglichst gering gehalten werden, nimmt die Stadt in Absprache mit der Deutschen Bahn eine Vielzahl von Anpassungsmaßnahmen am Straßenraum vor. Zum Beispiel passt sie die Signalsteuerung von Ampeln, Beschilderungen und Straßenführungen an. Weiter sind Flächen für provisorische Fahrradstellplätze einzurichten und Bereitschafts-Flächen für LKW.

• Im Nachgang eines Baustellenrundgangs aus Anlass des Richtfestes am 06.07.2016 vereinbarten die Stadt Münster und die Deutsche Bahn, den Zugang durch die Eingangshalle sowie den Südtunnel bis zum Ende der Baumaßnahmen geschlossen zu halten. Grund dafür ist, dass die Bauarbeiten im Sinne einer möglichst frühzeitigen Fertigstellung auch während der Wintermonate kontinuierlich weiterlaufen werden. So soll der geplante Eröffnungstermin eingehalten werden. Somit erfolgt der Zugang zur Innenstadt bis zur Eröffnung des Empfangsgebäudes zu Anfang des 2. Quartals 2017 ausschließlich durch den Hamburger Tunnel oder über die Wolbecker Straße. Die ursprünglichen Planungen sahen vor, dass während der Zeit des Münsteraner Weihnachtsmarktes 2016 der Südtunnel zur Westseite vorübergehend geöffnet und die Bautätigkeiten für diesen Zeitraum entsprechend angepasst werden.

Die DB Station & Service AG informiert >> hier über die Bauarbeiten. 

>>Bilderbogen Empfangsgebäude (alt) Münster Hauptbahnhof (2013-2015)

 

 

 

 

 

 

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