Land NRW und DB AG vereinbaren Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung für SPNV-Projekte

Um das Angebot im Schienenpersonennahverkehr zu verbessern, haben NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst und Bahnvorstand Ronald Pofalla Ende Januar 2020 insgesamt 21 konkrete Nahverkehrsmaßnahmen mit einem Volumen von rund 500 Mio. Euro vereinbart, die bis 2029 umgesetzt und aus Mitteln der zwischen Bund und DB vereinbarten Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung (LuFV) finanziert werden sollen. In der neuen Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung sind für Nordrhein-Westfalen 50 Prozent mehr Nahverkehrsmittel vorgesehen als in der vorherigen Förderperiode.
Das NRW-Verkehrsministerium hat gemeinsam mit den Aufgabenträgern im Schienenpersonennahverkehr und der DB AG eine Projektliste ausgearbeitet. Demnach profitiert das Münsterland von folgenden Maßnahmen:

- Umbau der Bahnhöfe Dorsten, Reken und Maria-Veen (bereits realisiert, 4,9 Mio. Euro)
- ESTW Mecklenbeck: Signaltechnische Anpassungen (0,5 Mio. Euro)
- Neubau eines Haltepunktes Bocholt-Mussum
- Neubau eines Haltepunktes Lünen-Alstedde

Die Gesamtsumme, die die DB in Nordrhein-Westfalen jährlich insgesamt investiert - also über die LuFV-Mittel hinaus - wird in den kommenden Jahren noch einmal deutlich ansteigen. Von 1,5 Mrd. Euro in diesem Jahr auf rund 2 Mrd. Euro bis 2024.

 

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