Baustart für neues Containerterminal in Osnabrück

Anfang April 2020 haben die Bauarbeiten für ein neues Containerterminal am Osnabrücker Hafen begonnen - ein Kooperationsprojekt der Osnabrücker und Dortmunder Stadtwerke. Über das Terminal sollen später bis zu 150.000 Ladeeinheiten pro Jahr von der Straße auf die Schiene umgeschlagen werden. Die Anlage auf der insgesamt rund 9,5 Hektar großen Fläche des ehemaligen Geländes der Winkelhausenkaserne soll im Sommer 2021 fertiggestellt sein. Bauherr ist die Terminalbesitzgesellschaft OS (TBOS). Gesellschafter sind die DSW21 (49 Prozent) und die Stadtwerke Osnabrück (25 Prozent), die restlichen 26 Prozent der Anteile halten Osnabrücker Spediteure.

Auf rund 29 Millionen Euro beläuft sich das Gesamtinvest in die KV-Anlage. Im Rahmen der Förderung für Anlagen des kombinierten Verkehrs beteiligt sich das Bundesverkehrsministerium daran mit rund 80 Prozent. Gebaut werden vier parallele Umschlaggleise mit einer Länge von jeweils 710 Metern, bis zu acht Containerabstellspuren und zwei Schienenportalkräne. Auf einer Nebenfläche werden u.a. zwei weitere nicht kranbare Umschlaggleise mit einer Länge von jeweils 290 Metern entstehen.
Parallel zum Bau läuft das Auswahlverfahren für den künftigen Betrieb des Terminals an. Die neue Betreibergesellschaft Containerterminal Osnabrück (CTO) wird nach der Fertigstellung der Anlage den Betrieb aufnehmen.

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