Sanierung Bahnhofsgebäude in Steinfurt-Borghorst verzögert sich weiter

Die Sanierung des ehemaligen Empfangsgebäudes in Steinfurt-Borghorst verzögert sich. Der private Investor aus Emsdetten, der das Gebäude sowie den früheren Güterschuppen von der Stadt Steinfurt gekauft und im Januar 2020 mit ersten kleineren Entkernungsarbeiten im Gebäude begonnen hatte, hatte sich wieder aus der Projektdurchführung zurückgezogen. Ein zweiter Investor zog sich im Spätsommer 2020 ebenso wieder zurück. Nach Auskunft von Bürgermeisterin Claudia Bögel-Hoyer wurde aber inzwischen ein neuer Investor gefunden, mit dem nun zeitnah ein Kaufvertrag abgeschlossen werden soll. Wann das Unternehmen aus Lingen (Ems) dann mit der Sanierung beginnen wird, ist unklar.

Geplant ist für das Erdgeschoss des Bahnhofsgebäudes eine gewerbliche (Gründerzentrum für Start-Up-Unternehmen) und gastronomische Nutzung (Bäckereifiliale mit Café im Bereich der früheren Bahnhofsgaststätte, im Sommer mit Außengastronomie). In den Obergeschossen sollen fünf Wohnungen sowie Studentenzimmer entstehen, im alten Güterschuppen sechs Lofts. Die Deutsche Bahn hat im Gebäude ein grundbuchlich gesichertes Nutzungsrecht für einen Raum und ein WC. Die eigentliche Bausubstanz des Gebäudes soll weitgehend erhalten bleiben. In Zusammenhang mit der Sanierung des Gebäudes beabsichtigt die Stadt Steinfurt auch eine Umgestaltung und Attraktivierung des Bahnhofsvorplatzes.

Unterdessen haben auf der Freifläche östlich des Güterschuppens Arbeiten zum Bau von vier Sechsfamilien-Häusern begonnen.

 

 

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