Verkehrsstation "Reken Klein Reken" in Betrieb genommen

"Von Klein Reken nach Paris mit nur einem Umstieg in gut fünf Stunden, das ist mit dem heutigen Tag möglich" - das war dem Bürgermeister der Gemeinde Reken, Manuel Deitert, doch der Erwähnung wert am Tag der Inbetriebnahme des neuen Haltepunktes "Reken Klein Reken" am 15.12.2019. Zuvor hatte Deitert gemeinsam mit NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst und Werner J. Lübberink, Konzernbevollmächtigter der DB für das Land NRW, Maria Hackmann, Abteilungsleiterin Infrastruktur beim Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) sowie Michael Jansen, Bahnhofsmanager der DB für den Raum Münster, den neuen Haltepunkt feierlich in Betrieb genommen.
Für Verwirrung sorgte vor der Eröffnung des Haltepunktes die Anzeige der Fahrgastinformationsanlage auf dem Bahnsteig, die einerseits ein Willkommen zur Haltepunkteröffnung anzeigte, direkt im Nachgang aber den Ausfall aller Regelzüge mitteilte. Auch in den elektronischen Fahrplanmedien wurden die Zughalte in Klein Reken am 15.12.2019 mit "Ausfall" angezeigt. Uraache dieser unangenehmen Auftaktpanne war ein verspätetes Update der Fahrplandaten seitens der Nordwestbahn GmbH als verantwortlichem Eisenbahnverkehrsunternehmen für den Betreib der Linie RB 45.

Die Bauarbeiten für den zwischen den Stationen Reken und Lembeck liegenden neuen Haltepunkt mit einem 125 Meter langen Bahnsteig hatten Mitte 2018 begonnen. Bedient wird die Verkehrsstation von den Zügen der Linie RB 45 (Coesfeld - Dorsten - Essen). Insgesamt haben das Land NRW und der Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe rund 1,5 Mio. Euro in die neue Verkehrsstation investiert.

Neben der Inbetriebnahme des neuen Haltepunktes in Klein Reken konnte die DB zum 15.12.2019 die Modernisierung zweier weiterer Stationen in der Gemeinde Reken abschließen: Der Bahnhof Reken hat einen neuen Mittelbahnsteig bekommen und einen barrierefreien Zugang zum P&R-Parkplatz. In Maria Veen ist der Hausbahnsteig einschließlich eines neuen Wetterschutzhauses barrierefrei erneuert worden. Der Bahnsteig ist ebenfalls über eine Rampe barrierefrei erreichbar. In beide Modernisierungsmaßnahmen sind insgesamt drei Mio. Euro (mit Bundesmitteln/ZIP 1 und mit Mitteln des Landes/NWL) investiert worden.

 

 

 

 

 

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