WLE: Neubau der Eisenbahnbrücke über den Dortmund-Ems-Kanal verzögert sich

In Münster wird es Planungen zufolge eine zeitliche Kollision zwischen der für 2024 geplanten Reaktivierung des Schienenpersonennahverkehrs auf der Strecke Münster - Sendenhorst der Westfälischen Landes-Eisenbahn (WLE) und dem Neubau der Eisenbahnbrücke im Zuge des Ausbaus des Dortmund-Ems-Kanals (DEK). Für den Neubau und den anschließenden Abriss der "Westfälischen-Landeseisenbahn-Brücke" in Kanal-Kilometer 66,7 im Verlauf der Stadtstrecke des DEK ist nach derzeitiger Planung ein Zeitraum von zwei Jahren vorgesehen. Der Bauzeitplan des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Rheine von Januar 2019 sah einen Baubeginn der WLE-Kanalbrücke für das 2. Quartal 2020 vor. Mittlerweile geht man seitens des WSA von einem Baubeginn für die künftige Stabbogenbrücke im Jahr 2022 (Fertigstellung 2024) aus, so dass sich beide Großprojekte zeitlich überlagern würden. Der Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Enak Ferlemann, hat inzwischen bestätigt, dass die Gesamtbaumaßnahme "Ausbau DEK-Stadtstrecke" durch die WLE-Reaktivierung zeitlich nicht geändert wird.
Nach Angaben des Zweckverbandes Nahverkehr Westfalen-Lippe soll nach Abschluss des Planfeststellungsverfahrens für die WLE-Reaktivierung ein detaillierter Bauzeitplan erstellt werden, der auch die Planungen des WSA berücksichtigt.

 

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